Heinrich von Kalden (* vor 1175; † nach 1214)
war zum kaiserlicher Reichshofmarschalls bekleidete.
Die Kaltenburg dürfte um diese Zeit entstanden sein.
Dietmar von Kalden
Otto von Kaltenburg
Grafen von Helfenstein
Herren von Riedheim
durch die Truppen der Reichsstadt Nürnberg belagert und beschädigt
1632-1634
im Dreißigjährigen Krieg wieder Beschädigungen unser Burg.
der Wiederaufbau unserer Kaltenburg
stürzte der Südwestbau ein
brach man die Burgkapelle ab
erfolgte eine teilweise Instandsetzung
bewohnten fünf Familien die Burg
werden 30 Bewohner erwähnt
scheint nur noch das Torhaus intakt und bewohnt gewesen zu sein.
Mehrere erfolgreiche Freilufttheateraufführungen auf der Kaltenburg veranstaltete der TV Hürben, darunter „Die Räuber“ von Friedrich von Schiller.
begannen die erste Sicherungsarbeiten an den Ruinen
Schwäbische Albverein Ortsgruppe Hürben zusammen mit dem Gauausschuss beraten darüber, wie der Verfall der Kaltenburg gestoppt und wie sie nach besten Kräften einigermaßen wieder hergerichtet werden kann.
die SAV-Ortsgruppe Hürben richten den Burghof. In diesem Jahr konnten bereits 410 freiwillige Arbeitsstunden verbucht werden.
bis 1983
Sicherungsarbeiten wurden fortgesetzt. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden auch die beiden Vierecktürme an der Talseite saniert und ausgebaut.
Beim Neujahrsempfang der Stadt Giengen 2006 in der Stadthalle wurde die einmalige Leistung vieler Mitglieder der SAV-Ortsgruppe Hürben mit der Silbernen Ehrenamtsnadel besonders geehrt.
östliche Schutzmauer stürzt teilweise ein, SAV Hürben stellt zunächst arbeiten auf der Kaltenburg ein
laufende Verhandlungen zwischen dem Burgeigentümer, dem Landratsamt Heidenheim, der Stadt Niederstotzingen und dem Denkmalamt des Landes Baden-Württemberg über die Möglichkeiten einer Sanierung und weiteren Nutzung der Ruine, allerdings ohne Ergebnis, da Kosten zu hoch.
weiterer Verfall der Ruine, Sanierungsversuchs des Eigentümers (Firma Schwenk AG Ulm) der östlichen Schildmauer scheitert
Silja Kummer von der Heidenheimer Zeitung verfasst einen „Brandartikel“ über den Zustand der Ruine Kaltenburg und deren erkennbarem Schicksal als „Steinbruch“.
Giengens Oberbürgermeister a.D. und Kreisrat Clemens Stahl startet eine Aktion „Wir retten die Kaltenburg“ und lädt die Bürgerschaft zu einem Informationsabend in das Höhlenhaus Hürben ein. Daraus entsteht im Juli 2014 die Vereinsgründung „Interessengemeinschaft Kaltenburg e.V.“ mit 35 Gründungsmitgliedern. Clemens Stahl wird 1. Vorsitzender des Vereins.
Ziel des Vereins: Erhaltung der Kaltenburg, Sanierung, Zugang der Öffentlichkeit, Belebung des regionalen Tourismus
Mit einem einstimmigen Mitgliedervotum erwirb der Verein die Burgruine von der Firma Schwenk AG für einen symbolischen Preis von 1 € und erhält eine auskömmliche Mitgift vom Verkäufer für die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen (östliche Schildmauer).
Clemens Stahl: “ Damit ist nun der gordische Knoten durchschlagen“ und wir können die Kaltenburg erhalten und der Bevölkerung wieder zugänglich machen“
Der Verein richtet nach den Sanierungsarbeiten den Burghof her und verlegt einige wichtige Versorgungsleitungen. Im Südturm werden mit LEADER-Mittel und privaten Spenden Fenster eingebaut. Mit Hilfe der ehrenamtlichen Mitglieder wird ein „Adrium“ im Burghof errichtet.
Clemens Stahl tritt als 1. Vorsitzender der IG Kaltenburg e.V. zurück. Beate Probst und Uli Zimmenmann übernehmen als Duo die Führung des Vereins.
Clemens Stahl tritt wieder in den aktiven Vorstand ein und wird mit Beate Probst in der Mitgliederversammlung vom 30.11. 2022 zum Vorsitzendenden-Duo gewählt.
Der Verein erhält Geldmittel aus dem LEADER-Programm und baut damit eine Bühne über den Torhauskeller. In Eigenleistung wird eine WC Einhausung erstellt. Defekte Ziegel auf dem Jagdhaus und dem Südturm werden ersetzt. Der Verein erstellt ein Vermietungskonzept für die Burg (-teile). Regelmäßig wird nun auch ein „Helferfest“ für die ehrenamtliche aktiven Vereinsmitglieder durchgeführt.
Das Jahr 2024 steht ganz im Zeichen des 10-jährigen Jubiläums. Hier wird ein Positives Resümee der geleisteten Arbeit gezogen, es wird von der politischen Seiten viel Lob verteilt und alle Beteiligten sind sich einig, dass das Projekt“ „Wir retten die Kaltenburg“ bisher ein voller Erfolg war.
2024 wurde durch den Vorstand auch die Entscheidung getroffen, dass als 3. Sanierungsabschnitt die nördliche Wand des Jagdhauses zu sanieren ist. Schadensgutachten und Kostenberechnungen wurden beauftragt. Für die Sanierung der Nordwand ist mit einer Summe von rund 240.000 € auszugehen.
Die Mitgliederversammlung beschließt 2025 einstimmig den Sanierungsauftrag „Nordwand Jagdhaus“, sofern die finanziellen Mittel ausreichen. Die Burgführungen haben einen neuen Höchststand erreicht. Auch die Spenden aus diesen Führungen nehmen kontinuierlich zu. Aus LEADER-Fördermittel kann das Projekt „Fenster im Jagdhaus“ realisiert werden. Damit werden die Räumlichkeiten noch besser vermietbar. Der Vorstand initiiert eine weitreichende Spendenaktion für die Finanzierung Sanierungsabschnitt 3.
Geplanter 3.Sanierungsabschnitt Nordwand Jagdhaus
Hierzu laufen die Planungen und auch die Beschaffung der notwendigen finanzellen Mittel wie, Zuschüsse und Spenden.

