Satzung der Interessengemeinschaft Kaltenburg

  1. Name, Sitz und Geschäftsjahr
  2. Gemeinnützige Zweckbestimmung
  3. Mitgliedschaft
  4. Mitgliedsbeiträge
  5. Organe des Vereins
  6. Fachbeirat
  7. Revisoren
  8. Auflösung des Vereins

 

Inhalt

  1. Name, Sitz und Geschäftsjahr

    1. Der Verein trägt den Namen „Interessengemeinschaft Kaltenburg“ und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
    2. Der Verein hat seinen Sitz in Giengen-Hürben.
    3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  2. Gemeinnützige Zweckbestimmung

    1. Zweck und Ziel des Vereins ist die bauliche Erforschung der Burgruine Kaltenburg auf der Gemarkung Niederstotzingen, Landkreis Heidenheim, die Vertiefung ihrer heimatkundlichen Historie und die Erhaltung und Pflege ihrer herausragenden baulichen und kulturellen Geschichte im Hürbe-Lonetal.
    2. Diese Zweckbestimmung soll u.a. durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden:
      • Ideelle Förderung
      • die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements für
      • heimatkundliche Belange
      • Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen, Herausgabe von
      • Publikationen
      • Beteiligung und Unterstützung am Sanierungskonzept
      • Materielle / Finanzielle Förderung
      • Unterstützung bei den Renovierungs- und Sanierungsarbeiten
      • durch Organisation baulicher Hilfsleistungen nach Abstimmung
      • mit Eigentümer und Fachbehörden
      • Sammeln von Fördergelder, Spenden, Beiträgen etc. zur
      • Finanzierung des Vereinszweckes
      • Entwicklung eines nachhaltigen Nutzungskonzeptes
      • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
    3. Der Verein ist selbstlost tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
    4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
    5. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
    6. Es darf zudem keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
    7. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral und wird durch ehrenamtlich tätige Mitglieder getragen und geführt.
  3. Mitgliedschaft

    1. Jede natürliche und juristische Person oder Personenvereinigung kann Mitglied des Vereins werden.
    2. Die Mitgliedschaft wird schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt und gilt als angenommen, wenn der Vorstand innerhalb von 10 Tagen nicht widerspricht.
    3. Mit der Mitgliedschaft gelten die satzungsmäßigen Vorgaben Für und Gegen das Mitglied.
    4. Die Mitgliedschaft endet durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die Mitgliedschaft endet grundsätzlich zum 31.12. des laufenden Geschäftsjahres.
    5. Näheres, insbesondere zur Frage von Ehrungen oder Ausschlussverfahren, regelt eine Ehrenordnung.
  4. Mitgliedsbeiträge

    1. Der Verein erhebt zur Erfüllung seiner Aufgaben von seinen Mitgliedern einen Vereinsbeitrag.
    2. Der Vereinsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes festgelegt
    3. Näheres kann eine Beitragsordnung regeln.
  5. Organe des Vereins

    1. Die Mitgliederversammlung
      Sie ist das oberste Organ des Vereins und hat u.a. folgende Zuständigkeiten:
      • Festlegung der strategischen Aufgaben und Ziele des Vereins
      • Beratung und Beschlussfassung über Satzungsangelegenheiten
      • Wahl des Vorstandes und der Revisoren und deren Entlastung
      • Entgegennahme und Beratung des Geschäftsberichtes des Vorstandes
      • Beschlussfassung über die Ehrenordnung und die Beitragsordnung
      • Beschlussfassung über die Bildung von Fachbeiräten
      • Beratung und Beschlussfassung über Anträge im Rahmen der Zuständigkeiten

      Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mindestens zweimal im Kalenderjahr schriftlich unter Nennung der Tagesordnung, des Tagungsortes und der Tagungszeit einberufen. Die Einladungen sind rechtzeitig, mindestens jedoch 10 Tage vor der Versammlung schriftlich auf dem Postweg oder per E-Mail an die Mitglieder zu versenden. Die erste im Jahr stattfindende Mitgliederversammlung ist gleichzeitig die Hauptversammlung des Vereins.

      Auf Antrag von mindestens 25 % der stimmberechtigten Mitglieder hat der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit und grundsätzlich in offener Abstimmung. Beschlüsse für Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins bedürfen dagegen einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Über die Mitgliederversammlung wird Protokoll geführt.

    2. Der Vorstand
      Der Vorstand ist das Exekutivorgan des Vereins, leitet das operative Geschäft und vertritt den Verein nach außen. Er besteht aus folgenden Mandaten:
      (engerer Vorstand)
      • dem/der ersten Vorsitzenden
      • mindestens zwei stellvertretenden Vorsitzenden
      • dem/der Schriftführer/in einschl. Öffentlichkeitsarbeit
      • dem/der Schatzmeister/in (erweiterter Vorstand)
      • mindestens 3 Beisitzern/Innen (Beschluss vom 23.07.2014)
      • Sprecher/Innen der Fachbeiräte
    3. Der Stadt Niederstotzingen und dem Eigentümer der Burganlage wird zusätzlich im erweiterten Vorstand jeweils 1 Sitz mit Stimmrecht eingeräumt.

      Der Erste Vorsitzende und die Stellvertreter vertreten den Verein nach § 26 BGB. Immer zwei von Ihnen vertreten den Verein gemeinsam. Der Vorstand wird auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, welche die Organisation, die Aufgaben und deren Verteilung und weitere Punkte der Vereinsführung enthalten kann. Über die Sitzungen des Vorstandes wird Protokoll geführt.
  6. Fachbeiträge

    • Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes einen oder mehrere Fachbeiräte einsetzen. Die inhaltliche Aufgabenbeschreibung obliegt dem Vorstand. Fachbeiräte sollen spezielle Aufgaben aufgreifen und lösen. Sie unterstützen damit den Vorstand in seiner Arbeit.
  7. Revisoren

    1. Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von 3 Jahren bis zu zwei Revisoren.
    2. Diese zu wählenden Personen dürfen nicht im Interessenwiderstreit zu Ihrer Aufgabe stehen.
    3. Die Revisoren haben die Aufgabe, die ordnungsgemäße Kassenführung zu überprüfen und jährlich den Revisionsbericht gegenüber der Mitgliederversammlung abzugeben.
    4. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Ausgaben.
  8. Auflösung des Vereins

    1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden.
    2. Die Einberufung zur Mitgliederversammlung, bei der die Vereinsauflösung beschlossen werden soll, hat mindestens 3 Wochen vor dem Termin in schriftlicher Form und unter Nennung der Tagesordnung zu erfolgen.
    3. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Sach- und Geldvermögen an den „Verein Denkmalstiftung Baden-Württemberg“ mit Sitz in Stuttgart, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
    4. Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen Mitglieder im engeren Vorstand bestimmt, soweit die Mitgliederversammlung nicht anderes abweichend beschließt.

Abschluss: Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 23. Juli 2014 beschlossen.